Beckman Coulter stellt den neuen DxFLEX vor

INDIANAPOLIS, USA (Januar 2020) − Beckman Coulter Life Sciences hat kürzlich das DxFLEX auf den Markt gebracht – Europas erstes 13-Farben-System mit CE-IVD-Kennzeichnung für die klinische Durchflusszytometrie. Die ausgezeichnete Empfindlichkeit und das hohe Auflösungsvermögen des DxFLEX bieten viele neue Möglichkeiten für Labortests, insbesondere in Bezug auf benutzerdefinierte Assays.

Die Avalanche-Photodioden-Technologie (APD) macht das DxFLEX zu einem hoch empfindlichen elektronischen Halbleiter-Gerät, das Licht in Elektrizität umwandelt. Die Einschränkungen herkömmlicher PMT-basierter Durchflusszytometer fallen somit weg. Glasfaser wurde von Beckman Coulter Life Sciences erstmals beim CytoFLEX genutzt, dem beliebten Durchflusszytometer für die Forschung. Durch den Einsatz der APD-Technologie sind mit dem kompakten Durchflusszytometer High-Content-Analysen für Forschungszwecke in ganz neuem Maßstab möglich.

„Unser Durchflusszytometer DxFLEX eröffnet mit seinem kompakten und benutzerfreundlichen Design völlig neue Möglichkeiten für große Kliniken und kommerzielle Labore, die ihre High-Content-Analysen optimieren möchten“, so Dr. Mario Koksch, Vice President und General Manager des Geschäftsbereichs Cytometry bei Beckman Coulter Life Sciences.


Dank der APD-Technologie werden mit dem DxFLEX im Vergleich zu PMT-basierten Zytometern Spillover-Effekte auf die Kompensation reduziert. Dies führt zu verlässlicheren Ergebnissen, vereinfachten Arbeitsabläufen im Labor und weniger manuellen Arbeitsschritten. Die Kompensation auf herkömmlichen PMT-Durchflusszytometern geht mit einem erheblichen Aufwand für manuelle Arbeitsschritte einher – selbst wenn die Software über Funktionen für automatisierte Kompensationsschritte verfügt.

„Der Vorgang der Kompensation und der damit verbundene Aufwand für die Labormitarbeiter ist die größte Herausforderung bei benutzerdefinierten Analysen, insbesondere bei Verwendung von 10 oder mehr Fluoreszenzparametern. Die Zeit, die hierfür erforderlich ist, kann die Wettbewerbsfähigkeit von Laboren erheblich beeinträchtigen“, erklärt Dr. Mario Koksch. „Andererseits ist eine falsche Kompensation einer der Hauptgründe für falsche Ergebnisse bei der Durchführung von Durchflusszytometrie-Panels mit mehreren Farben in klinischen Laboren.“

Das DxFLEX wird mit gebrauchsfertigen Kontroll-Beads bereitgestellt und ist in vier verschiedenen Ausführungen erhältlich: von einem System mit 1 Laser und 5 Farben bis hin zu einem System mit 3 Lasern und 13 Farben. In jede Ausführung kann ein optionaler Autoloader mit einem Multi-Karussell-Belader (MCL, Multi Carousel Loader) mit 32 Positionen und einem Adapter* für Mikrotiterplatten mit 96 Wells integriert werden. Außerdem ist im Lieferumfang des Durchflusszytometers ein Dongle enthalten, mit dem das System ganz einfach im Labor aufgerüstet werden kann: Mithilfe des Dongles können zusätzliche Laser oder Detektoren ganz einfach zugeschaltet werden.

Neben der Vermarktung in Europa wird das DxFLEX auch in weiteren Ländern erhältlich sein, in denen die CE-Kennzeichnung für die Registrierung im jeweiligen Land akzeptiert wird. So wurde es bereits in China, Indien und Japan erfolgreich auf den Markt gebracht.