Eigenschaften

DRAQ7 kann vielseitig eingesetzt werden und ist hochkompatibel mit bestehenden Protokollen in verschiedensten Instrumenten-Plattformen.

  • Schnelles Färben von dsDNA/Zellkernen toter oder permeabilsierter Zellen
  • Kombination mit Farbstoffen für lebende Zellen zur Unterscheidung zwischen toten/lebenden Zellen
  • Einfache Verwendung – kein Waschen, keine RNase erforderlich
  • Ideal zur Verwendung mit GFP- FITC-Etiketten – DRAQ7 fluoresziert im dunkelroten Bereich
  • DRAQ7 ist eine ideale dunkelrote DNA-Gegenfärbung für IF/IHC, High Content Screenings und zellbasierte Assays

Spektraleigenschaften:

  • Fluoreszenz-Emission von 665 nm in den niedrigen Infrarotbereich
  • Empfohlene Emissionsfilter: 695LP, 715LP oder 780 LP
  • Optisch kompatibel mit Tisch-Durchfluss- und Laser-Scanning-Zytometern und epifluoreszenten und konfokalen Mikroskopen ohne UV-Anregung.
  • Nützliche Anregung bei suboptimalen Wellenlängen ausgehend von 488 nm, 568 nm und 633 nm, plus optimale Anregung bei 647 nm. Keine UV-Anregung wie z. B. bei Propidiumiodid.
  • Keine Kompensation bei herkömmlichen FITC/GFP + PE-Kombinationen in der Durchflusszytometrie erforderlich. Kann mit vielen Farbstoffen für lebende Zellen kombiniert werden.
  • Ermöglicht Multilinien-Imaging/-Zytometrie in Kombination mit UV und Fluorochromen im sichtbaren Bereich.
  • Keine sichtbare Fluoreszenzverbesserung bei DNA-Bindung
  • Üblicherweise keine Photobleichung

Spektralprofil:

Die nachfolgenden Graphen zeigen die Standard-Absorbanz und Fluoreszenz-Emissionsspektren für DRAQ7 in einer wässrigen Lösung für verschiedene Anregungs-Wellenlängen. Wie Sie sehen können, kann DRAQ7 durch 488-nm-Systeme effektiv angeregt werden. Unter diesen Bedingungen empfehlen wir die Verwendung eines langen Bandpassfilters zur Erfassung einer möglichst hohen Anzahl an emittierten Photonen.

Anregung:

  • 633- und 647-nm-Linie optimal (Exλmax 599/644 nm)
  • 488-, 514- und 568-Linien suboptimal (nur durch Durchflusszytometrie)

Emissionen:

  • >665 nm bis Infrarot >800 nm (Emλmax 678 nm / 694 nm interkaliert mit dsDNA)
  • Minimale Überschneidung mit sichtbarem Bereich, z. B. GFP und FITC
  • Mögliche Emissionsfilter: 695LP, 715LP, 725 BP 20 oder 780 LP

DRAQ7 dringt nur in Zellen mit beschädigter Membran ein und kennzeichnet diese.

Die nachfolgenden Durchflusszytometrie-Daten zeigen die Apoptose (beschädigte Membranen ermöglichen das Eindringen von DRAQ7) von menschlichen Jurkat-Zellen, die 24 Stunden lang 0,1 - 2,0 µm Staurosorin ausgesetzt wurden, im Vergleich zu negativen Kontrollen.

DRAQ7 kann bei Durchflusszytometrie-Analysen zur Kennzeichnung von Zellen mit beschädigter Membran verwendet werden, in Kombination mit Reagenzien wie z. B. Annexin V, Mitochondrien-Membran-Prüfmitteln und anderen Markern für die Zellgesundheit. DNA-Farbstoffe, die lebende, intakte Zellen nicht durchdringen, werden üblicherweise mit Annexin V kombiniert (was eine Membraninversion kennzeichnet), um Informationen über das Fortschreiten der Apoptose zu erhalten. Wie in nachfolgender Grafik gezeigt, verhält sich DRAQ7 (obere und mittlere Serie) auf gleiche Weise gegenüber Propidiumiodid (PI, untere Serie) und zeigt eine beginnende Membran-Undichtheit durch erhöhte Dosen an VP-16. Zudem bietet DRAQ7 neue Möglichkeiten als dunkelroter, nichtverbessernder DNA-bindender Farbstoff. Durch Verwendung sowohl der Log- als auch linearen Anzeige können weitere diskrete Subpopulationen kenntlich gemacht werden. Im Gegensatz zu PI ermöglicht DRAQ7 zudem die gleichzeitige Messung verschiedener Fluoreszenz-Parameter; 4 bei Anregung mit blauem Laser.

DRAQ7 kann in Apoptose-Assays, Zytotoxizitäts-Assays, zytolytischen Antikörper-Tests sowie Zellgesundheits-Assays verwendet werden.

Aufgrund seines dunkelroten Emissionssignals kann DRAQ7 einfach mit vielen anderen Fluorophoren kombiniert werden; bis zu 4, die eine einzige 488-nm-Anregungsquelle (Argon-Ionen-Laser) verwenden.