Zellsignale

Zellsignale sind Teil eines komplexen Kommunikationssystems, das die wichtigsten Zellaktivitäten steuert und Vorgänge wie Zellteilung, Zelldifferenzierung, Zellstoffwechsel und Zelltod koordiniert. Studien haben ergeben, dass eine fehlerhafte Verarbeitung intrazellulärer Signalübertragungsprozesse für Erkrankungen wie Krebs, Autoimmunität und Diabetes verantwortlich ist.

Ein Zellsignalweg wird normalerweise durch Bindung verwandter Liganden an einen Zellrezeptor eingeleitet. Eine spätere Signalwegaktivierung hängt von der Art des durch die Ligandenbindung aktivierten Rezeptors ab. In einigen Fällen kann die Ligandenbindung selbst zu Transformationsprozessen im Rezeptor führen, wobei Protein-zu-Protein-Interaktionen als Ergebnis der Bindung zwischen dem Zellrezeptor und seinem verwandten Liganden ausgelöst werden. Diese Protein-zu-Protein-Interaktionen sind Phosphorylierungs-/Dephosphorylierungsereignisse, die assoziierte Signalmoleküle durch Kinase- und Phosphatasekaskaden leiten. Mitogen-aktivierte Proteinkinase-Wege (MAPK) sind z. B. dafür bekannt, die Zellproliferation als Ergebnis der nachgeschalteten Phosphorylierung von Signalmolekülen zu verändern.

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